Mit dem "Canadian" quer durch Kanada    

                                          alleine, auf eigene Faust und nur mit geringem Gepäck 

    

                                                                                                          Das Vorhaben

Nachdem es mit meiner Tour zu Fuß über das Eismeer von   Asien nach Amerika wegen den russischen Behörden und      dem Problem, von Vladivostok in den Norden  zu kommen,    nicht so richtig klappen wollte, entschloss ich mich kurzfristig, eine andere Tour vorzuziehen: Mit einem Zug von West nach   Ost  quer durch Kanada. Vor allem wollte ich mir dann auch      die Landschaft ansehen, um einmal in die Wälder gehen zu können und in der freien  Natur zu leben. Nachdem ich mich      mit dem Überlebenstraining beschäftigt hatte, schien mir dies eine gute Möglichkeit sein, bei einer weiteren Tour meine Kenntnisse und Fertigkeiten auszubauen. Vorher wollte ich    noch die Jägerprüfung ablegen, da sie für mich die theoreti- schen Grundlage bildet. Also bereitete ich mich für diese        Tour wieder psychisch und physisch vor. Dauerläufe, ein bis    zwei Mal in der Woche und Wanderungen sollten die Kon-     dition steigern, damit ich für die Touren durch die Wälder         und den Großstadtdschungel gerüstet bin. Dazu kommt das obligatorische Kung-Fu Training. Es zog mich einfach wieder     in die Ferne. Ich musste wie ein Adler wieder in die Freiheit. Nachdem ich bereits im Jahre 2004 mit der Transsibirischen Eisenbahn von Vladivostok nach Moskau 9.298 Kilometer gefahren bin, wollte ich es mir auch nicht entge- hen lassen,    quer durch Kanada zu fahren. Dass ich dann anschließend       die nördliche Erdhalbkugel umrundet hatte und knapp 14.000 Kilometer gefahren bin, wurde mir erst an einem Fluss in den Wäldern der Rocky Mountains bewusst. 

Die "Perle des Pazifischen Ozeans"                                         Zu Fuß quer durch Vancouver

Also fuhr ich wieder mit dem Zug und wenig Gepäck               nach Frankfurt zum Flughafen. Bereits auf der Hinfahrt          wurde ich dann wieder von Personen gemustert. Dort                fing es wie immer gut an. Es gab es eine zweistündige Verspätung, weil dort gebaut wurde und die Speisen                 und Getränke nicht an Bord waren. Wie immer in sol-              chen Situationen waren genügend Nörgler an Bord.                 Aber ich kümmerte mich einfach nicht darum. Nach-                 dem ich verschiedene andere Städte zu Fuß erkundet            hatte, wollte ich dies auch in Vancouver tun. Also ging                ich am frühen Morgen in Richtung Downtown. Neben                 den üblichen dunklen Hinterhofgassen, abgerissenen             verfallenen Hochhäusern hat Vancouver neben den            schönen Seiten auch negative Komponenten. Vorbei                  an Hochhäusern, einer Nachtbar, durch unzählige Stras-            sen, vorbei am B.C Place  Station, dem Baseball Sta-            dion, einem Spielcasino, erreichte ich schließlich den            False Creek, dem verlängerten Arm des Pazifischen          Ozeans. Dort setzte ich mich auf eine Bank und schaute          zum chromglitzernden Ball des Science World Gebäu-             des. Kaum hatte ich  mich dort hin gesetzt, kam schon            einer und wollte mir irgendetwas andrehen. Ich ließ mich         nicht beirren und ging in Richtung Chinatown. Schon von    weitem hörte ich chinesische Musik. Je näher ich kam,          desto emsiger wurde das Treiben. Die Stände waren so         weit in den Gehweg hinein gestellt, dass man kaum vorbei     kam. Ab und zu fuhren die großen schwarzen und weißen Limousinen der chinesischen Mafia vorbei. Ich ließ mich   dadurch nicht beirren,  denn ich kannte das schon von   Chinatown Chicago und ging in die bunten Einkaufsstras-       sen. Eigentlich fühlte ich  mich hier ganz  wohl. Am nächs-         ten Tag ging ich bis zum Hafen und sah auf den Pazifi-          schen Ozean. Es war eine herrliche Aussicht. Nicht  weit      davon lag ein riesiges Schiff vor Anker. Langsam ging ich        hin. Schon von weitem sah ich, dass das Schiff in Rich-           tung des Eismeeres und Alaska starten würde. Sofort         überfiel mich das Fernweh. Eigentlich sollte ich einsteigen.        Ich blickte über das Meer. Irgendwo dort war Asien. Ich             war auf der anderen Seite der Erdkugel. Über den „Cana-          da Place“ ging ich dann in Richtung der historischen Alt-         stadt „Gastown“. Nach einer Brücke  kamen dann die bun-        ten Häuser. Links und rechts waren Geschäfte und dann           sah ich schließlich die „Steam Clock“. 

 

                             Berichte

                        Das Vorhaben

             Zu Fuß durch Vancouver

    In der Wildnis der Rocky Mountains 

                            Winnipeg 

       Die Millionenmetropole Toronto

           

              Science World Vancouver

                    Pacific Central Station        

                "Steam Clock" in Gastown

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