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Mit dem "Canadian" quer durch Kanada alleine, auf eigene Faust und nur mit geringem Gepäck
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Die Millionenmetropole Toronto Bei der Einfahrt in die Union Station hatte der Zug wieder mehr als zwei Stunden Verspätung. Als er in den Bahnhof einfuhr, war es bereits dunkel. Der Bahnhof war ziemlich übersichtlich und ich fand gleich den richtigen Ausgang. Also ging ich hinaus und in Richtung Downtown. Ich war wie fast erschlagen. Um mich herum und soweit ich nach oben schauen konnte, lauter Lichter. Es war einfach gigantisch. Ich konnte nicht genug se- hen. Und im Hintergrund erhob sich majestätisch der CN-Tower in blau-roten und gelb-grünen Farben. Ich war sprachlos. Dazu noch die angenehmen Temperaturen. Die Atmosphäre war einfach unbeschreiblich. Ich wollte auch diese Stadt zu Fuß erkunden. Man ist "hautnah" am Geschehen. Also ging ich am nächsten Tag durch Downtown zu Union Station. Dort ging ich durch den "Skywalk" zum CN-Tower. Er erinnerte mich an den Sears-Tower in Chicago, nur ist er das höchste freistehende Gebäude der Welt. Es war noch nicht viel los und ich hatte ge- nügend Zeit, nach oben zu fahren. Wie auch in Chicago sah eine Angestellte sofort, dass ich „Rucksackreisender“ war. Also sprach sie mich an, woher ich komme. Und dann erzählte sie mir, dass sie Bekannte in der Nähe von Stuttgart hat. Oben angekommen genoss ich den herrlichen Blick auf Toronto, in Richtung der Niagara Fälle bei strahlend blauem Himmel. Dann ging ich wieder zurück nach Downtown, verweilte in der Stadt, schaute dem bunten Treiben zu und ließ meine Gedan- ken baumeln. Die Wolkenkratzer waren so eng gebaut, dass sicherlich manche Straßen noch kein Sonnen- strahl berührt hat. Obwohl es blauen Himmel hatte und die Sonne schien, war es „In the street“ nicht so hell. Ein buntes Leben prägt die- se Stadt. Und ich sah weniger „Freunde“ wie in Vancouver. In der Innenstadt war dann noch eine Demonstration der India- ner für ihre Rechte. Ich schaute dem Treiben noch zu, ging dann noch in Richtung Norden der Stadt. Dann musste ich mir Gedanken machen, wie ich am besten zum Flughafen kommen könnte. Also schaute ich mir die Taxis an. Ich erin- nerte mich an Russland, wo ich in das Taxi der russischen Mafia einstieg. Dann war ich aber am Flughafen. Kontrolle am Flughafen schlimmer wie in Russland Mit meinem „Zettel“ ging ich zum Schalter. Nachdem ich den richtigen "Check In" gefunden und das Ticket hatte, ging ich gemütlich weiter zur Kontrolle. Was ich da erlebte, war um einiges extremer wie in Russland. Nachdem ich durch den Bogen ging, schlug das Gerät an. Ich musste meine Schuhe ausziehen, den Gürtel abmachen und mehrere Male durch den Bogen durchlaufen. Dann wurde mein kleiner Rucksack von einer ehrgeizigen dunkelhäutigen Kanadierin „richtig ausein- ander genommen“ obwohl ich ihn am Abend fein säuberlich zusammen gepackt hatte. Jede Plastiktüte wurde aufgemacht und durchwühlt. Als sie eine Rasierklinge hinter einem Bild ge- funden hatte, zeigte sie diese voller Stolz den anderen Ange- stellten. Auch die anderen Fluggäste streckten die Hälse. Sie meinte, ich hätte sie wahrscheinlich hinter dem Bild versteckt, dabei ist sie dort hinein gerutscht. Meinen Rucksack durfte ich ab sofort nicht mehr anlangen. Ich war das richtige "Opfer", hinter dem man einen Terroristen vermuten konnte. Auch mein Aussehen sprach dafür: kleiner Rucksack, voll mit Plastiktü- ten, vorne eine weitere Plastiktüte mit einer Rasierklinge, ei- nen Bart und lange Haare. Alle anderen Passagiere schauten zu mir her, wie ich auseinander genommen wurde. Auch die Bärenglocke wurde allen gezeigt. Es kamen noch weitere An- gestellte hinzu. Nach sie mein Rucksack regelrecht „zerlegt“ hatten, konnte ich letztendlich doch noch gehen. Dass ich nicht "verhaftet" wurde, war alles. Auf einem Stuhl nahm ich Platz und musste mich zuerst wieder anziehen und "sortieren".. Dann ging ich Richtung der Flugzeuge und dort in den Warte- raum und lehnte mich entspannt zurück, dachte noch an Mos- kau. Und als ich im Flugzeug war, hatte ich das "Abenteuer Kanada" ebenfalls abgeschlossen. |
Berichte In der Wildnis der Rocky Mountains Die Millionenmetropole Toronto Union Station
SkyWalk Toronto
Toronto Downtown
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. Ausführlichere Berichte und Bilder in der Veröffentlichung des Buches " Der Weg ins Abenteuer"., 3. überarbeitete Auflage. Gespräche finden auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2008 statt
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Pearson International Airport Toronto
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